Feysania (Held von "Coco Lune")
Regelwerk : DSA 5
Volk : Halbelf
Kultur : Firnelfen
Profession : Wildnisläuferin
Geschlecht : W
Tsa-Tag : 24. Ingerimm
Alter : 19
Größe : 1,65 Schritt
Gewicht : 52 Stein
Haarfarbe : Kupferrot
Augenfarbe : helles blau-grün
Stand : Keine Angabe
Titel : Keine Angabe
Aussehen
Coco Lune hat noch keine Beschreibung eingegeben.
Hintergrund

Die Liebe ist unberechenbar und ihr sind keine Grenzen gesetzt, wie der Nivese Rakjo und die Auelfin Daleone feststellen mussten. Daleone traf schwerverletzt auf den sanftmütigen Rakjo, welcher ohne zu zögern alles tat um ihr zu helfen. Es dauerte lange, bis sich die junge Auelfin wieder erholte, doch Rakjo blieb geduldig an ihrer Seite und stand ihr bei. Er war angetan von ihrer unbeschreiblichen Schönheit und ihrer sanften Stimme, welcher er an so manchen Abenden am Lagerfeuer lauschen durfte. Doch nicht nur er genoss die Zweisamkeit- auch Daleone wurde von seiner Güte und Zuneigung in den Bann der Liebe gezogen. Sobald sie fähig war unbeschwert zu Reisen, fiel ihnen der Abschied so schwer, dass sie sich entschieden beieinander zu bleiben. Um seiner geliebten Auelfin keinen Kummer zu bereiten, bot er ihr an ihr zu folgen und gemeinsam zu ihrer Sippe zurückzukehren, obwohl er dadurch unwiderruflich Seiner den Rücken zukehrte. Lediglich eine silberne Kette mit einer Darstellung der Himmelswölfe blieb ihm von seiner Heimat. Es dauerte nur wenige Monate bevor sie in einem Wald im nördlichen Teil um die Salamandersteine den Traviabund eingingen und Daleone ein Kind gebar. Nivesisch-kupferrotes Haar und spitzzulaufende Ohren machten die kleine Feysania unverkennbar zu einer Halbelfin, welche oft von den anderen ihrer Sippe ausgegrenzt wurde. Selbst das Annehmen des Sippen-Namens wurde ihr verwehrt. Auch Rakjo wurde nie wirklich von den Auelfen akzeptiert, doch er bereute seine Entscheidung nicht und half seiner Tochter durch die schwere Zeit, in welcher sie keinen Anschluss fand und keine Freunde hatte. Trotz der Nähe zu ihren Eltern verspürte Feysania immer eine starke Einsamkeit, welche sie einzunehmen schien. Oft befürchtete sie, dass sich diese Situation wohl nie ändern würde. Lediglich ihre Eltern boten ihr den Schutz und die Liebe die sie benötigte um nicht an den abfälligen Worten der Elfen zu zerbrechen, für welche sie als Halbelfin zu unrein war.

Durch die viele Zeit die sie dadurch mit ihren Eltern verbrachte war es ihr möglich bedeutende Fähigkeiten von ihnen zu erlenen. So brachte ihre Mutter ihr bei wie man mit einem Bogen umgeht, wie man einige Zauber ausführt und worauf man bei der Jagd achten müsse. Schnell strebte Feysania die Profession ihrer Mutter an, welche Wildnisläuferin war. Wenn ihre Mutter auf die Jagd ging um ihre Sippe bei der Nahrungsbeschaffung zu unterstützen, lernte die junge Halbelfin von ihrem Vater wie sie am besten mit Kälte umgehen könne. Mit einigen, teilweise schmerzhaften Methoden gewöhnte sie sich schnell an die nordischen Umstände. Auch das Schwimmen lernte sie von ihrem Vater, welcher mit ihr in eiskalten Gewässern schwamm. Lange hielten die beiden es dort nicht aus, doch es stärkte ihre Verbundenheit zu den kalten Temperaturen und zueinander. Es passierte nicht selten, dass Feysania nach solchen Tagen krank wurde und einige Tage im Bett liegen bleiben musste um sich zu erholen, was dazu führte, dass ihr Vater von Schuldgefühlen geplagt wurde. Nichts desto trotz bestand sie immer darauf diese Methoden zu wiederholen, nicht nur weil es schien als würden diese sie stärken, sondern auch weil sie das Gefühl hatte diese Schmerzen als badoc verdient zu haben.
Eines Nachts, kurz nachdem Feysania ihren 13ten Tsatag hatte, wurde die Sippe von Orks angegriffen. Da ihre Mutter zu derzeit, wie so oft, auf der Jagd war hielt sie sich an ihren Vater. Viele Elfen flüchteten, nur wenige griffen zur Waffe um gegen die Orks anzutreten. Auch Feysania‘s mutiger Vater wollte helfen und bat sie immer wieder abzuhauen, wogegen sich die Kleine jedoch wehrte. Sie konnte ihren Vater nicht zurück lassen, obwohl sie fürchterliche Angst hatte. Schnell war klar, dass die wenigen Kämpfer der Auelfen-Sippe unterlegen waren. Als plötzlich ein Ork hinter Feysania auftauchte, warf sich Rakjo vor sie um sein geliebtes Kind vor der Klinge der Axt zu bewahren. Feysania war wie versteinert und bewegungsunfähig. Tränen flossen in Strömen über ihre Wangen, doch sie rührte sich nicht bevor der Ork zu einem weiteren Schlag ausholte. Noch bevor er sie traf rannte sie so schnell sie konnte. Da sie noch sehr klein war und sehr wendig, konnte sie aus seinem Angriffsfeld entwischen. Das Adrenalin in ihren Adern trieb sie an, sie spürte bis zum Erreichen der übrigen Sippenmitglieder keinerlei Erschöpfung. Erst als sie sicher waren, dass die Orks ihnen nicht mehr folgten, blieben sie stehen und Feysania brach zusammen. Tiefsitzender Schmerz erfüllte ihren Körper, ihre Kehle war wie zugeschnürt und sie befürchtete zu ersticken. Als Daleone nur wenige Tage später zurückkehrte fand sie ihre Tochter, welche mit einem starren Blick ins Nichts sah. Sofort war ihr klar, dass etwas nicht stimmte. Mit zitternden Händen nahm sie ihre Tochter in den Arm, während sie sich verzweifelt nach ihrem Geliebten umsah. „Er ist tot…Papa ist tot!“, schluchzte Feysania in ihr Ohr. Daleones Herz zerbrach in tausend Stücke. Sie war unfähig diese Nachricht zu verarbeiten und wollte nicht wahrhaben, was sie gerade gehört hatte. Fortan war ihre Mutter nicht mehr wiederzuerkennen. Ihr sonst so sanftes Lächeln verschwand für immer und auch ihre herzliche Stimme verstummte. Als Feysania ihre Mutter am meisten brauchte, wurde diese nur ein Schatten ihrer selbst, unfähig normal weiter zu leben. Ohne Rakjo versank Daleone in tiefer Finsternis und auf einmal gab es nichts mehr in ihrem Leben, das ihr wichtig war- selbst ihre Tochter erhielt nicht mehr die gewohnte Zuneigung.
Es dauerte nicht lange bis Daleone an den Folgen zugrunde ging und an ihrem gebrochenen Herzen starb. So einsam wie zu diesem Zeitpunkt hatte sich Feysania noch nie gefühlt. Selbst in dieser schweren Zeit stand ihr keiner der Auelfen bei, weshalb sie schnell ihre Sachen packte um abzuhauen. Dabei fand sie in einer alten Tasche ihres Vaters die Silberkette mit dem Zeichen der Himmelswölfe. Als sie die Kette um ihren Hals legte und sie unter ihrer Kleidung versteckte, beschloss sie die Sippe ihres Vaters zu finden um dort die gewünschte Zuflucht zu bekommen. Die Reise war schwer und sie musste von ihrem erlernten Wissen ihrer Eltern Gebrauch machen um zu überleben. Vor allem ihre Kälteresistenz rettete ihr einige Male das Leben. Ihr ging es nicht gut, aber ihre Beute vom Jagen reichte für sie aus. Im Laufe der Zeit lernte sie wie sie sich in der Wildnis zurechtzufinden konnte. Erst mit dem Erreichen des 15ten Lebensjahres fand sie die gesuchte Nivesen-Sippe und wurde erstmal ohne weiteres aufgenommen. Die Nivesen gaben ihr Essen und Trinken und halfen der schmächtigen Feysania wieder zu Kräften zu kommen. Die Freundlichkeit die sie dort fand erfüllte sie mit Frohsinn und sie verstand sich sehr gut mit den Mitgliedern, bis jedoch einer von ihnen die Kette ihres Vaters widererkannte. Sofort wurde sie als Kind eines Verräters angesehen und war nicht mehr erwünscht. Zwar hätten die Nivesen ihr trotzdem noch die Zuflucht gewehrt, doch hatte Feysania das Gefühl in ihren Augen einen Funken Abscheu ihr gegenüber zu entdecken. Schon wieder wurde ihr das genommen wonach sie sich so sehnte. Eines Nachts verschwand sie unbemerkt zurück in die Wälder. Ihr ganzer Körper schien schwach zu sein- alles an ihr sehnte sich nach Liebe und Zuneigung. In dem sie ihre Jagdbeute verkaufte sparte sie etwas Geld zusammen und kaufte sich ein Buch um die Garethische Sprache zu erlernen. So oft hat sie gehört, dass viele Leute diese Sprache sprechen konnten, was ihre Chancen Anschluss zu finden deutlich erhöhen würde.
So verbrachte Feysania viele Jahre indem sie in der Wildnis lebte und Garethi lernte. Manchmal versuchte sie neue Leute kennen zu lernen, doch ihre wenigen Menschenkenntnisse legten ihr immer wieder Steine in den Weg. Als Wildnisläuferin durchläuft sie nun mit ihren 19 Jahren die nordischen Wälder und lebt die meiste Zeit autark. Oft wird sie von Alpträumen geplagt, jedoch pflegt sie engen Kontakt zu den friedlichen Tieren des Waldes, welche ihr schon so oft in solchen Momenten Gesellschaft geleistet haben. Noch immer ist es ihr größter Wunsch eine Freundschaft zu schließen und jemanden kennenzulernen dem sie voll und ganz vertrauen kann. Für so eine Person würde sie alles tun, egal was das für sie selbst bedeuten würde.

Tiere von Feysania:
Feysania hat noch keine tierische Begleiter.
Beziehungen:
Feysania hat noch keine Beziehungen zu anderen Helden.
DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN, DERE, MYRANOR, THARUN, UTHURIA und RIESLAND sind eingetragene Marken der Significant Fantasy Medienrechte GbR. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH ist eine Verwendung der genannten Markenzeichen nicht gestattet.
Diese Webseite nutzt Grafiken aus dem "Das Schwarze Auge" - Fanpaket.
Wir freuen uns über deine Unterstützung:
Hinweis:
Einige Funktionen dieser Webseite verwenden Cookies.
Weitere Informationen: Datenschutzerklärung | Impressum Verstanden und akzeptiert